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Endlich etwas unabhängiger sein und mit einem Moped
durch die Gegend brettern: das wünschen sich viele Jugendliche
und können es kaum abwarten bis sie endlich 16 Jahre alt sind
und den Führerschein für Kleinkrafträder wie Mopeds
und Motorroller ablegen dürfen. Dabei spielt es keine
Rolle mehr, ob es sich bei den Jugendlichen um Jungen oder Mädchen
handelt, denn beide schätzen die Möglichkeit, sich relativ
schnell und unabhängig fortbewegen zu können. Jungen interessieren
sich bestenfalls noch etwas stärker für die Motorisierung
ihres Mopeds und schrauben unter Umständen etwas lieber an
ihren Gefährten herum. Grundsätzlich dürfen Mopeds
aber nur von 16-jährigen gefahren werden, wenn sie nicht schneller
als um die 45 km/h laufen, so dass dem Basteleifer der Jugendlichen
meist sowieso eine Grenze gesetzt ist.
Da Mopeds oft gebraucht gekauft werden, lohnt es sich allerdings,
sich mit den unterschiedlichen Komponenten eines Mopeds auszukennen,
so dass man nicht bei jedem kleinen Defekt oder einer kleinen Panne
die Werkstatt aufsuchen muss.
Auf einem Moped können - im Gegensatz zum immer einsitzigen
Mofa - grundsätzlich bis zu zwei Personen Platz finden, vorausgesetzt
das Moped ist durch eine entsprechende Sitzbank dafür ausgelegt.
Dadurch kann ein Moped auch ein gewisses Maß an Komfort bieten,
trotzdem steigen die meisten Jugendlichen mit 18 Jahren dann auf
einen PKW oder ein stärker motorisiertes Kraftrad um.
Dies gilt allerdings nicht für Liebhaber von Mopeds. Diese
bleiben ihrem ersten Gefährt aus Jugendzeiten ein Leben lang
treu, so dass es mittlerweile in den Oldtimerclubs ganze Abteilungen
für Mopedfreunde gibt, die sich regelmäßig
treffen und sich austauschen.
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